BLOG: Neusser Kante

Versicherung versus Verunsicherung

Versicherungsblog

Pflegefall bei ehepaaren












Pflegefall- Pflegeversicherung -  - Pflegezusatzversicherung - Lebenqualität - ASozialhilfe




Mit unserem Szenarien-Manager zeigen wir Ihnen plastisch, was in bestimmten Lebenssituationen auf Sie zukommt. Was können und müssen Sie selbst bewältigen? Wobei können Versicherungen hilfreich und notwendig sein.

In dem heutigen Beispiel stellen wir die typische Situation eines - finaziell durchaus gut ausgestatteten - Rentnerehepaares auf, wenn ein Ehepartner pflegebedürftig wird. - Machen Sie sich schlau!


 

Wir schaffen das !

Wohnungseinbrüche ge. Polizeiangaben



Eckrentner- Einwanderung - Rentensystem - Bruttostandardrente - Rente - Altersarmut




Viele Journalisten, aber auch ausgewiesene Fachleute weisen zu Recht auf die überalterte Bevölkerung Deutschands und die damit verbundenen Probleme für das umlagenfinanzierte Rentensystem in Deutschland hin. Hier werden Zuzugszahlen im Rahmen einer gesteuerten Arbeitsmigration von bis zu 500.000 Menschen pro Jahr genannt. Gut ausgebildete, integrationswillige und verhältnismäßig junge Menschen sind also aus der Sicht von Rentenexperten und Volkswirten grundsätzlich willkommen. - Die Diskussion über die Intergrationsfähigkeit unserer Gesellschaft hinsichtlich solch einer - qualifizierten - Masseneinwanderung kann jedoch getrost eingestellt werden, weil die oben genannten Menschen überall auf der Welt willkommen sind. Die wenigsten dieser qualifizierten Arbeitsmigranten wollen ihre Lebenskraft für die Aufrechterhaltung eines umfassenden und überalterten Sozialstaatssystems wie in Deutschland verwenden. Die von der Bundesregierung aufgelegte "blue card" für qualifizierte Arbeitsmigranten wird nur im geringen Maße angenommen (siehe unten 5.). Überraschenderweise möchten diese Menschen lieber für sich und ihre Familien arbeiten und nicht für den deutschen Sozialstaat. Das ist das wahre "Weltbürgertum".

Mit den oben genannten Erwägungen hat der bisherige Zustrom von mindestens 1,1 Millionen Menschen, die in Deutschland aus humanitären Gründen (Elends- und Kriegsflüchtlinge) Zuflucht suchen, nicht zu tun. Diese Menschen werden ganz überwiegend und auf Dauer eine Belastung für die hiesigen Sozialsysteme darstellen. Machen Sie sich selbst ein Bild:


1. Die Legende vom Eckrentner

2. Lange rentenversichert und trotzdem nur Grundversorgung

3. Flüchtlinge: Qualifikation für den Arbeitsmarkt

4. Zusätzliche Altersarmut zu Lasten des Steuerzahlers

5. Nur wenige Fachleute wollen nach Deutschland

6. Zukunft der Arbeit




 

Wohngebäudeversicherung - Kernsanierung

Wohnungseinbrüche ge. Polizeiangaben
fotalia/herreneck










10-12-2015 - Wohngebäudeversicherung -Beitragserhöhungen - Versicherungswechsel - Fallstricke- Kernsanierung


Zum Jahreswechsel erhalten viele Hauseigentümer - wenig erfreuliche - Post seitens ihrer Wohngebäudeversicherer. In diesem Blog finden Sie diverse Beiträge zu den strukturellen Problemen dieser Versicherungsparte. Die Wohngebäudeversicherung ist seit Jahren ein Verlustbringer für die gesamte Branche. Nahezu alle Versicherer machen hier seit geraumer Zeit Verluste. Der Hauptgrund liegt in den den alternden Gebäudebeständen und den immer aufwändigeren Reparaturen nach Leitungswasser-schäden.

Bei einer Beitragserhöhung besteht ein (Sonder-) Kündigungsrecht seitens des Versicherungsnehmers. Was liegt also näher als zu einem günstigeren Versicherer zu wechseln?

Falls Sie in den letzen fünf Jahren schadensfrei waren oder nicht mehr als einen Schaden geltend gemacht haben, kann man einen Versichererwechsel ins Auge fassen. Bei zwei und mehr Vorschäden werden Sie bei den meisten Versicherern auf Ablehnung stoßen. "Schlechte Risiken" befinden sich ohnehin bereits genug in den Beständen der Versicherer.

Selbst wenn Sie noch nie einen Schaden haben geltend machen müssen, kann bei älteren Häusern ein Versichererwechsel problematisch sein. Viele Versicherer verlangen eine "Kernsanierung". Dies gilt bei den meisten Versicherern schon für Wohngebäude die vierzig Jahre und älter sind. Hier verlangen die Versicherungsunternehmen BELEGBARE Sanierungsmaßnahmen in folgenden Bereichen:

- Dach und Fenster
- Wasserführenden Anlagen
- Heizungsanlage
- Elektroinstallation

Hilfreich und zum Teil zwingend notwendig sind Rechnungen und Fotos als Belege. Viele Versicherer fragen über spezielle "Bauzustandformulare" den baulichen Zustand der verschiedenen Gewerke ab. Es gibt Versicherer, die einen "Hauscheck" durch einen Fachbetrieb durchführen lassen. Dieser ist jedoch kostenpflichtig (ca. 150,- Euro) und ist vom Hauseigentümer zu bezahlen. 

Dennoch kann es - aus verschiedenen Motivationen heraus - sinnvoll und richtig sein den Versicherer zu wechseln. Wenden Sie sich daher vertrauensvoll an uns als Ihren Sachwalter.

  • Wir prüfen zunächst, ob die bestehende Gebäudevesicherung den notwendigen Schutz bietet
  • Wir überprüfen, ob es nicht im Rahmen der bestehenden Versicherung Einsparmöglichkeiten gibt
  • Falls ein Versichererwechsel möglich und notwendig erscheint, suchen wir Ihnen die besten Angebote heraus und stellen mit Ihnen die notwendigen Belege und Unterlagen zusammen

FAZIT:

Der Wechsel zu einer anderen Wohngebäudeversicherung kann sinnvoll sein, wenn  damit eine Erhöhung des Versicherungsschutzes erreicht wird. Hier gibt es durchaus relevante Unterschiede bei den Angeboten der Versicherer. Auch der schlichte Grund der Geldersparnis kann einen Versichererwechsel sinnvoll erscheinen lassen. Hierbei sollten sich Eigentümer älterer Immobilien (> 40 Jahre) darüber im klaren sein, dass unsanierte Gebäude von den Versicherern schlicht abgelehnt werden. Hier ist die Begleitung durch einen fachkundigen Versicherungsmakler nahezu unumgänglich, weil die Anforderung hinsichtlich einer "Kernsanierung" bei den Versicherern höchst unterschiedlich sind.

Brauchen Sie Hilfe beim Wechsel zu einer anderen Wohngebäudeversicherung. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.


Pflegeversicherung, Pflegerente, Pflegetagegeld, Pflegerisiko, Pflegespezialist

Nieten in Nadelstreifen: Danke herr Innenminister

Wohnungseinbrüche ge. Polizeiangaben

06-08-2015 - Hausratversicherung  - Wohngebäudeversicherung -Wohnungseinbrüche - NRW mit den meisten Einbrüchen


Der NRW-Innenminister Jäger (SPD) kann gut austeilen. Schnell werden Bürger, die eine nicht opportune politische Meinung äußern, zu Extremisten erklärt. Mit weitgehend sinnfreien Aktionen wie dem sogenannten "Blitz-Marathon" werden die personell ausgedünnten Polizei- direktionen zusätzlich belastet. Die neben stehende Statistik der Polizei belegt, dass durch die Politik verursachte Staatsversagen. Anstelle die Ursachen der rapide steigenden Einbruchszahlen zu bekämpfen, werden dem Steuerzahler Empfehlungen zum verstärkten Einbruchschutz (verbesserte Schließanlagen, Fensterverriegelungen etc.) gegeben. Wie der Bürger diese Zusatzkosten finanzieren soll, wird nicht oder unzureichend beantwortet. Dies gilt um so mehr, wenn die notorisch unterfinanzierten Gemeinden und Städte weiterhin die Grundabgaben erhöhen (siehe Meerbusch). - Zur Erinnerung: Wer sind die Opfer des beschriebenen Politikversagens? - Alle Bürger, egal welchen Alters, welchen Geschlechts oder welcher Herkunft, die sich ein Heim geschaffen haben und immer öfter festellen müssen, dass mühsam erarbeitete Güter gestohlen wurden und die Privatsphäre in gröbster Weise verletzt worden ist.

Während sich der materielle Schaden - etwa durch eine gute Hausratversicherung und ggf. durch eine Wohngebäudeversicherung- begrenzen läßt, erschüttern die psychischen Folgen der Einbrüche zunehmend das Vertrauen in unseren Rechtsstaat. - Ein Schelm, der dabei etwas Böses denkt.


Pflegeversicherung, Pflegerente, Pflegetagegeld, Pflegerisiko, Pflegespezialist

Sie lieben das Risiko

05-06-2015 - Pflegefall - Wahrscheinlichkeitsrechnung-Pflegeversicherung - Vermögensverlust



Spezialist für die private Pflegeversicherung 


Wir beraten Sie gerne: Kontakt



Unfallversicherung und Sadomaso

27-05-2015 - Unfallversicherung - Verletzungen beim Sex-Sadomaso - Fifty shades of Grey 



Nicht nur untrainierte Skifahrer verletzen sich bei der Ausübung ihres Sports. Ebenso kann es bei anderen körperlichen Betätigungen zu schmerzhaften Erfahrungen kommen. Was ist aber, wenn die Verletzungen zustande kamen, weil man in den eigenen vier Wänden unbedingt "Fifty Shades of Grey" in der Version Herne III aufführen wollte. Zahlt hier die private Unfallversicherung bei nachhaltigen Schäden?

Ein Unfall ist ein plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis, das eine Gesundheitsschädigung zur Folge hat.

An "Unfreiwilligkeit" des Unfalls kann es im Einzelfall (der Ihrer Phantasie überlassen bleiben soll) scheitern. 

Für alle, die ihren eigenen Phantasien und Praktiken folgen, hier noch die gute Nachricht: Bricht man sich beim Sex ein Bein, weil man unter der Dusche ausrutscht, zählt dies zu einem Alltagsrisiko und die Unfallversicherung zahlt - rund um die Uhr und weltweit!

Fazit:

Eine private Unfallversicherung schützt vor den finanziellen Folgen von nachhaltigen Körperschäden (Invalidität) aufgrund eines Unfalls. Da private Unfallversicherungen nur für bestimmte Ursachen (nach Unfällen => siehe oben die Definition) zahlen, eignet sich die private Unfallversicherung für Kinder, sportliche Menschen und körperliche arbeitende Menschen (die Leistungen der Berufsgenossenschaften reichen oft nicht aus bzw. werden verweigert). Auch für Senioren kann eine geeignete Unfallversicherung (mit erweitertem Unfallbegriff und Assistanceleistungen) ein attraktives Angebot sein.

Die private Unfallversicherung ist immer ein Teilschutz zu einem günstigen Preis.

Wir empfehlen Ihnen folgende Prüffolge zur Absicherung körperlicher und geistiger Gebrechen:

1. Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Pflegeversicherung (je nach Alter)
2. Existenzschutzversicherung (Mischung aus Pflege-, Unfall,-
    Grundfähigkeiten-Absicherung und Dread Disease Versicherung
3. Unfallversicherung

Fragen Sie Ihren Versicherungsmakler - nichts ist uns fremd - fragen Sie uns!



Wir beraten Sie gerne: Kontakt



Einbruchdiebstahl und Hausratversicherung

07-05-2015 - Hausratversicherung - Hausversicherung -Wohngebäudeversicherung - Einbruchdiebstahl - Belege - Schadensabwicklung 





Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland  erreichte im letzen Jahr hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Rund 152.000 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr polizeilich erfasst - der höchste Stand der letzten 15 Jahre. Das entspricht einem Anstieg von 1,8 Prozent, berichtet die "Welt" unter Berufung auf die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik  für 2014.

Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen liegt bei nur 15,9 Prozent. Und das bei steigenden Fallzahlen insbesondere in Nordrhein-Westfalen. 

Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zahlten die Hausratsversicherer 490 Millionen Euro an ihre Kunden für die Einbruchsschäden.

Die Politik hat die Sicherheit der Bevölkerung längst auf dem Altar der Interessen der Großindustrie (pars pro toto) geopfert. Wenn die "Reisefreiheit" als Vorteil der gegenwärtigen Rechtslage genannt wird (Schengener Abkommen), dann ist eigentlich der freie Waren- und Geldfluss und ein möglichst unbegrenzte Anzahl von potentiellen Arbeitskräften gemeint.

Wie konstruktiv Empfehlungen von Innenpolitikern sind, die den Bürgern eine bessere Absicherung von Wohnungen und Häusern in Form von "einbruchsicheren" Beschlägen an Türen und Fenstern empfehlen, kann jeder Leser für sich beurteilen. 

Hier ist eine wirklich konstruktive Hilfestellung um späteren Ärger im Versicherungsfall zu vermeiden. Im Gegensatz zu den Politikerempfehlungen hält sich der zeitliche und finanzielle Aufwand in Grenzen.

 Wertvolle Gegenstände mit Quittungen, Kaufbelegen und Fotos dokumentieren!

Ganz wichtig: VOR dem Einbruch per Handy oder Fotoapparat von allen hochwertigen Haushaltsgegenständen (Schmuck, Elektrogeräte, Bilder, Möbel etc.)  Fotos machen. Scheuen Sie sich nicht unkonventionelle Fotos zu machen. Fotografieren Sie Ihre Frau mit den teuren Schmuckstücken und lichten gleichzeitig die erste Seite einer Tageszeitung ab. Somit kann der Besitz des Schmuckes und ein zeitlicher Kontext belegt werden. Außerdem sollten die Schmuckstücke und andere wertvolle Einzelgegenstände auch einzeln fotografiert werden. Mit diesen Fotos kann ggf. ein Sachverständiger den Wert schätzen. Verwenden Sie kontrastreiche Hintergründe. Im Idealfall sind Stempel oder Punzen zum Edelmetallgehalt erkennbar.

Gerade bei älteren, geerbten Dingen ist dies oftmals die einzige Möglichkeit des Nachweises.

Unsere Kunden können uns die Fotos der Gegenstände und eingescannte Kopien der Kaufbelege (per Mail) zusenden. Wir binden diese - sicher - in Ihre Kundendaten ein. Mit einem gesonderten Zugang ( den Sie von uns erhalten), können Sie online auf diese Daten und Belege zurückgreifen, auch wenn das gesamte Haus abgebrannt sein sollte. Für letzteren Fall sind z.B. bei teuren (antiken) Möbeln ebenfalls Fotos der Wohnräume hilfreich.

Falls kein Nachweise erbracht werden können, dann wird es unvermeidlich zu Problemen kommen. Kein Versicherer wird ohne Beleg den gestohlenen Brilliantring oder die antike Kommode bezahlen. - Liegen jedoch Belege vor, dann wird die Abwicklung des Schadens - zur Freude aller Beteiligten - in der Regel unproblematisch verlaufen. 

ACHTUNG:

Wenn bei einem Einbruchdiebstahl Fenster und Türen Beschädigungen aufweisen, dann haftet zuerst die Hausratversicherung - sofern vorhanden !


Es kann jedoch durchaus sinnvoll sein, die Folgen eines Einbruchdiebstahls in einem hochwertigen Wohngebäudetarif mitzuversichern. Wenn Sie über uns den Einbruchdiebstahl melden, dann ist gewährleistet, dass beide Schadensträger (Hausrat- und Wohngebäudeversicherung)  benachrichtigt werden.

Hier die Sachlage als Video !

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Rentenlücke schliessen !

01-05-2015 - Altersrente - Versorgungslücke - Altersarmut 



Die gute Nachricht:

Noch nie war die Altersarmut so gering wie heute (ca. 3 Prozent).

Die schlechte Nachricht:

Wenn die geburtenstarken Jahregänge(1955 - 1965) in die Altersrente gehen werden, dann wird sich der Anteil der armen Rentner um das 3 - 4 fache erhöhen.

Die Gründe hierfür liegen sind bekannt:

1. zu wenig Beitragsjahre (aufgrund von Arbeitslosigkeit, Kindererziehung etc.)
2. geringe Lohnanstiege in den letzten 10 - 15 Jahren
3. Massive Rentenkürzungen durch diverse Rentenreformen

Was tun ?

1. Wenn eigene Immobilie - vor Renteneintritt abbezahlen + sanieren
   (insbesondere kostenträchtige Maßnahmen: neues Dach, neue Heizung ,...)

  => eventuell jetzt einen geigneten Bausparvertrag abschließen !

2. Die Niedrigzinsphase wird noch einige Zeit andauern. Eine Sparanlage in Aktien
    ist die zur Zeit lohnenste Anlageform. PROBLEM: Wertschwankungen und
    Kursverluste !

   => kostengünstige Indexfonds im Versicherungsmantel
        Vorteil 1: Einzahlungen bleiben immer erhalten (Bruttobeitragsgarantie)
        Vorteil 2: günstigere Besteuerung als bei Direktanlage
        Vorteil 3: Auch bei kleineren Investments ist eine Streuung möglich

Wir beraten Sie gerne:Kontakt

Mehr zum Thema: Grundsicherung


Schussfahrt ins Unglück













05-01-2015 - Unfallversicherung - Skiunfall - Private Haftpflichtversicherung - Auslandsreisekrankenversicheurng 



 Viele freuen sich in diesen Tage auf ihren Winterurlaub. Bevor Sie losfahren, überprüfen Sie bitte ihren bestehenden Versicherungsschutz. Falls Sie beruflich darauf angewiesen sind, dass "alle Knochen heil und belastbar bleiben", brauchen Sie eine Unfallversicherung. Diese bewahrt Sie zwar nicht vor dem Unfall und den Schmerzen, kann Ihnen aber die finanzielle Existenz retten.

Neben einer Unfallversicherung, die bei dauerhaften Gesundheitsbeeinträchtigungen nach einem Skiunfall greift, sollte auf jeden Fall eine gute Private Haftpflichtversicherung bestehen. Nur diese gewährleistet, dass ein Fahrfehler auf Skiern oder sonstigen Boards, der zur Verletzung einer anderen Person führt, nicht ihre "Urlaubskosten" in unermessliche Höhen treibt.  

Für eine optimale ärztliche und pflegerische Versorgung im Ausland ist eine Auslandsreisekrankenversicherung die ideale Vorsorge. Außerdem besteht hier der Schutz vor - teils erheblichen - finanziellen Mehraufwendungen, die durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht abgedeckt werden.

Wie immer, bieten wir Ihnen an dieser Stelle unseren Service an. Wir überprüfen gerne den  bestehenden Versicherungsschutz und suchen für Sie nach den besten Angeboten am Markt, wenn noch Versicherungslücken bestehen sollten: Kontakt













 

Unfallversicherung - viel Schutz für wenig Geld

brennender Hausrat
18-12-2014 - Unfallversicherung - Haushalt - Risiko - Assistanceleistungen - Singles








Beim Sport und im Haushalt passieren die meisten Unfälle im privaten Bereich. Die Hauptleistung der privaten Unfallversicherung ist die Absicherung von dauerhaften Unfallfolgen (Invalidität). Hier kann die relativ preiswerte Unfallversicherung vor den Fall in die Sozialhilfe schützen. Zum Glück enden meisen Unfälle nicht mit dauerhaften Schäden. Aus diesem Grund bieten viele Unfallversicherer Zusatzleistungen (Assistanceleistungen) an, die den Verletzen entlasten und möglichst optimal gesunden lassen sollen. Hierzu zählen Haushalthilfen (Einkäufe erledigen, Hund ausführen, Fahrdienste) und die medizinische Begleitung bei der Reha und sogar Pflegeleistungen. - Insbesondere für Singles können diese Hilfen eine echte Erleichterung bei der Bewältigung der Unfallfolgen sein.

Ebenfalls interessant ist die Erweiterung des Unfallbegriffs.

Ein Unfall im versicherungsrechtlichen Sinn liegt nur vor, „wenn ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig einen Gesundheitsschaden hervorruft“. Als Unfall gilt außerdem, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden. Nicht versichert sind hingegen Krankheiten. Wer also nach einem schweren Schlaganfall dauerhaft behindert bleibt, hat per definitionem zwar auch einen unfreiwilligen Gesundheitsschaden erlitten. Da dieser aber nicht durch ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis eingetreten ist, geht der Betroffene leer aus.

Gerade bei sogenannten "Seniorenpolicen" wird der Unfallbegriff erweitert und alterstypische Ursachen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen nicht mehr zum Lesitungsausschluß.

Wir werden in diesem Blog in nächster Zeit einige kundenfreundliche Angebote vorstellen.


 

Brandheiße Weihnachten und Sylvester

brennender Hausrat
18-12-2014 - Hausratversicherung - Haftpflicht - Feuer- Brandschäden - grobe Fahrlässigkeit






Alle Jahre wieder ....

.... kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch ein erhöhtes Aufkommen von Bränden und Beschädigungen durch umgekippte Kerzen, vergessene Fettpfannen und Feuerwerkskörper.

Kommt es zu einem Schaden, sollten folgende Regeln beachtet werden:

1. Möglichst sofort  dem Versicherer melden, dass etwas passiert ist ("Bei uns hat es gebrannt ... - wann - wo").

2. Beschränken Sie sich auf die wesentlichen Informationen und fordern ein Schadensformular an.

3. Dokumentieren Sie mit Fotos den Schaden (wenn es geht den Schadensort unberührt lassen).

4. Die beschädigten Sachen nicht wegwerfen (ggf. in der Garagen oder im Keller lagern).

5. Vermeiden Sie Folgeschäden (also ev. Fenster abdichten, Rohre abklemmen etc.).

6. Falls notwendig (z.B. bei Haftpflichtschäden als Opfer), eventuelle Zeugen sichern
(Name, Adresse, Telefonnummer).

6. Am besten vor einem Schaden beim Makler Ihres Vertrauens den Versicherungsschutz überprüfen lassen (z.B.: ob in der Hausrat das eigene, grob fahrlässige Verhalten = z.B. Verlassen eines Raumes mit brennender Kerze - versichert ist; dies ist in vielen älteren Verträgen nicht der Fall und infolge bleiben die schlecht Versicherten dann auf der Hälfte des Schadens sitzen). 



 

Wohngebäudeversicherung - Winterschäden

Rohrbruch
12-12-2014 - Wohngebäudeversicherung - Winter- Frostschäden - Schadenshäufigkeit






Wenn Ihnen ein Bekannter klagt, dass seine Autoversicherung so teuer sei, obwohl er in den letzten fünf Jahren nur  drei selbst verschuldete Unfälle hatte, dann werden Sie mitfühlend nicken und insgeheim denken, dass manche Leute besser mit dem Bus fahren sollten.

Eine ähnliche Sachlage liegt - aus der Sicht der Versicherungsunternehmen - im Bereich der Wohngebäudeversicherung vor. Die meisten Versicherer verlieren im Bereich der Wohngebäudeversicherung seit Jahren Geld. Die Schadensummen übersteigen die Einnahmen, obwohl die Beiträge in den letzen Jahren angehoben worden sind.

Viele Kunden nehmen die steigenden Beiträge zähneknirschend in Kauf oder suchen sich einen anderen, günstigeren Anbieter. Dies ist legitim, aber nicht immer möglich. Wenn in den letzten fünf Jahren mehr als zwei Schäden vorliegen, werden die Wechselwilligen bei den meisten - insbesondere günstigeren - Anbietern keine neue Wohngebäudeversicherung abschließen können. An schlechten Risiken, also älteren Häusern mit Vorschäden, ist kein Versicherer interessiert. Im Gegensatz zu der KFZ-Versicherung gibt es hier auch keinen Versicherungszwang. Man sollte es tunlichst vermeiden vom Versicherer gekündigt zu werden. Sollte es mehrere Vorschäden gegeben haben, ist es in der Regel vernünftig sich auf einen Sanierungsvorschlag des bisherigen Versicherers einzulassen. Falls man dann wieder fünf schadensfreie Jahre (üblicher Abfragezeitraum) erreicht hat, ist ein Versichererwechsel leichter möglich. Vorschäden sind bei einem Versichererwechsel - so wie abgefragt - immer zu nennen. Andernfalls gefährdet man seinen Versicherungsschutz. Je älter die Gebäude sind, desto schwieriger wird ein Versichererwechsel, es sei denn, man kann eine umfassende Sanierung nachweisen.

Selbstbehalte im Bereich der Wohngebäudeversicherung sind ein opportunes Mittel die Beitragserhöhung zu dämpfen und schädliche Schadensmeldungen bezüglich Kleinschäden zu vermeiden. - Manche Leser werden jetzt wieder auf die Versicherungswirtschaft schimpfen. Diesen Lesern darf ich jedoch den eigentlichen Sinn von Versicherungen in Erinnerung rufen: Versicherungen braucht man für Schadensereignisse, deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist und deren (finanzielle) Folgen die Betroffenen überfordern würden. Den Austausch eines nicht ganz dichten T-Stücks im Rohrssystem belastet zwar die Haushaltskasse, ist aber tragbar. Bricht an  ungünstiger Stelle eine wasserführende Leitung und flutet das ganze - noch nicht abgezahlte Haus - kann dies schnell zum Ruin führen.

Eine weiter Maßnahme ist die Vermeidung von Schäden. In diesem Sinne sind folgende Empfehlungen für die Winterzeit zu verstehen.


Empfehlungen des GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft)

"Frostschäden an Wasserleitungen lassen sich einfach vermeiden.

Wintereinbruch mit Schnee, Eis und Frost – jetzt wächst die Gefahr, dass Wasserleitungen einfrieren und bei einsetzendem Tauwetter platzen. Leitungswasserschäden sind für Hausbesitzer zunehmend ein Problem. In der Statistik der Wohngebäudeversicherer sind geplatzte Wasserleitungen bei den Schadenursachen ganz vorne.
Im Jahr 2013 haben die Wohngebäudeversicherer für 1,1 Millionen Leitungswasserschäden über 2 Milliarden Euro an ihre Kunden geleistet. In strengen Wintern, wie beispielsweise 2012, entstehen 10 Prozent und mehr der Leitungswasserschäden durch Frost. Solche Schäden lassen sich mit einfachen Mitteln vermeiden:
1. Das wirksamste Frostschutzmittel für Wasserrohre ist Wärme. Ausreichendes Beheizen der Installationen im Haus beugt Wasserschäden effektiv vor.
2. Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit: Der so genannte Frostwächter sorgt lediglich dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Rohre, die entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden nicht geschützt.
3. Räume im Gebäude sollten immer ausreichend beheizt werden. Dazu das Ventil nie vollständig zudrehen. Vor allem unbeheizten und wenig genutzten Räumen wie Kellern, Vorrats- oder Abstellräumen, Gästezimmern und Gäste-WCs sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
4. Auch in punkto Heizkosten ist eine konstante Raumtemperatur unter dem Strich häufig günstiger als das permanente Auf- und Abdrehen der Heizungsanlage.
5. Leitungen im Außenbereich am besten entleeren und die Wasserzapfstellen absperren."



 

Wohngebäudeversicherung - gepresst

Prediger sind keine Fachleute
09-12-2014 - Wohngebäudeversicherung - Handelsblatt- Verbraucherschützer - Versicherungsmakler






Das Handelsblatt äußert sich immer wieder zu Versicherungsthemen. So auch jüngst zur Wohngebäudeversicherung (09.12.2014 - http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/wohngebaeudeversicherung-wenn-der-sturm-das-dach-mitnimmt/11063974.html.

Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass jeder Bürger ein Grundwissen zu Versicherungsthemen hat. Wenn hier die Presse die wichtigsten Informationen zusammenstellt und  gegebenenfalls Fachleute hinzuzieht, könnte dies ein Gewinn für alle Beteiligten sein. Wenn aber die Journalisten (berufsbedingte Generalisten) irgendwelche "Verbraucherschützer" zu Rate ziehen, die im Telefongespräch zuvor sich gerade zum Thema Energiesparleuchten geäußert haben, dann muß man sich über Begriffsverwirrungen nicht wundern. Dies greift unser Maklerkollege "Thomas V. Schuischel" im Kommentarbereich zu dem o.g. Artikel auf.

Zitat aus dem Handelblatt Artikel:
"Genau das sind Verbraucherzentralen... Haben einfach keine Ahnung von dem, was sie reden:
"Grob fahrlässig handelt ein Eigentümer zum Beispiel dann, wenn er versäumt, alle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen.
In einigen Bundesländern gehört dazu zum Beispiel der Brandschutzmelder an der Decke oder die regelmäßige Prüfung vorhandener Gasleitungen auf Dichtigkeit. Auch die Instandhaltung der versicherten Gebäude, etwa einer Scheune, gehört zu den Sorgfaltspflichten eines Eigentümers. Kutschera erinnert sich an einen Fall, wo der Gebäudeversicherer nicht für die Sturmschäden an einem mitversicherten Schuppen auf dem Grundstück aufkommen wollte: „Der Versicherer warf dem Kunden vor, die Scheune nicht ordentlich gewartet und instand gehalten zu haben.“"


Kommentar des Maklerkollegen:
Die vertraglichen Obliegenheiten, das ist auch die Instandhaltungspflicht, vor und nach dem Versicherungsfall fallen NICHT in den Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Dieser Verzicht schützt AUSSCHLIEßLICH vor Kürzungen, wenn der Versicherungsnehmer den Schaden grob fahrlässig herbei geführt hat. Also wenn er z.B. Fett unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen hat lassen.
Ein Azubi lernt das in den ersten ein oder zwei Monaten seiner Lehre in der Schadenabteilung. Niemals darf man vertragliche Obliegenheiten mit dem Einwand der groben Fahrlässigkeit verwechseln. Das sind zwei paar Stiefel. Traurig, dass weder die ach so informierte Verbraucherschutzzentrale, noch das Handelsblatt so einen groben Schnitzer erkennt.


Noch eine Ungenauigkeit, wenn auch nicht gleich ein Fehler:

Zitat Handelsblatt Artikel:
"Diese Versicherung bezahlt Schäden, die ein Feuer, ein Blitzschlag, ein Leitungswasserschaden, ein !Einbrecher!"

Kommentar des Maklerkollegen:
Nein, tut sie nicht. Es gibt keine Einbruchdiebstahl-Gefahr in der Gebäudeversicherung. Es gibt nur die Deckungserweiterung in der Feuerversicherung "Schäden durch unbefugte Dritte nach Einbruchdiebstahl". Und diese Erweiterung ist stark eingeschränkt. 1.) bei Privat nur Schäden an Gebäudeteil die dem Gemeingebrauch dienen. 2.) sie leistet ausschließlich subsidiär.
Für die Gebäudeschäden nach ED ist in erster Linie die Hausratversicherung leistungspflichtig. Das ist auch der einzige Fall in dem die Hausrat für Gebäudeschäden leistet. Auch das sollte man eigentlich als Verbraucherzentrale wissen und nicht solche sehr zu differenzierenden Sachverhalte auf solch einen Stuss verkürzen. Wenn man es schon thematisiert, dann bitte richtig.
(Ich gehe von den GDV Musterbedingungen aus)"



Kommentar:

Warum ist die Kritik des Kollegen an dem Artikel in Handelsblatt (online) nicht nur berechtigt, sondern auch notwendig?

Für einen sorgfältiger Versicherungsmakler ist die Haftung bzw. die Haftungsfreistellung "bei Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers" ein gesonderter Prüfungspunkt bei Tarifvergleichen. - Der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit ist besonders wichtig, weil hier ein "Schlupfloch" für den Versicherer entstehen könnte. Zwar setzt die Rechtsprechung bei der Definition der "Groben Fahrlässigkeit" enge Grenzen, die finanziellen Folgen bei Bejahung des Tatbestands sind um so gravierender. Der Versicherungsnehmer kann bei einem grob fahrlässig herbeigeführten Hausbrand auf der Häfte des Schadens sitzen bleiben. Dies ist in den meisten Fällen eine finanzielle Katastrophe.

Ernst zu nehmende Presseerzeugnisse und "Verbraucherschützer" sollten, selbst wenn man sich an Laien richtet, sorgfältiger vorgehen und nicht Verwirrung stiften. - Haften die Verbraucherschützer von Presse und Verbraucherschutz-verein eigentlich für Falschauskünfte? 

 

My Home is my Castle

Fachkraft bei der Arbeit
09-12-2014 - Einbrüche- Diebstähle- Hausratversicherung - Offenbahrungseid der Politik






Am Anfang steht oftmals ein Schock. Schränke und andere Behältnisse sind durchwühlt. Wo der Fernseher montiert war, hängen nur noch lose Kabel. Computer, Stereoanlage und Schmuck und die Eheringe der verstorbenen Eltern sind weg.

Später, wenn die Polizei wieder weg ist, Freunde und Nachbarn ihre Anteilnahme gezeigt haben, wird es still und leer. Viele Opfer von Einbrüchen sind nachhaltig verstört und auch sehr wütend. Jemand ist in das Haus gekommen, hat die Intimssphäre verletzt und  alles Wertvolle mitgenommen. All die Dinge für die man lange gespart hatte oder an denen man aus sentimentalen Gründen hing.

Rund einhundertundfünzigtausend Haushalte in Deutschland werden jedes Jahr Opfer von Wohnungseinbrüchen. Und seit einigen Jahren steigt die Zahl der Einbruchsdiebstähle wieder an. Die Täter sind immer besser organisiert, gehen gezielt vor, und sie werden immer dreister.
Die Polizei meldete im vergangenen Jahr mehrere Fälle, in denen die Diebe in die Wohnung einstiegen und die Bewohner beim Mittagsschlaf überraschten. Viele Opfer sind nach solch einem Einbruch geradezu traumatisiert. Und in den meisten Fällen ist die Polizei machtlos. Die Aufklärungsquote liegt im Wesentlichen zwischen 10 und 20 Prozent. Wer nicht versichert ist, bleibt auf seinem Schaden sitzen.

In zahlreichen Aufklärungskampagnen versuchen die zuständigen Behörden fast überall in Deutschland, Hausbewohner und Autobesitzer zu mehr Vorsicht anzuregen. Doch einen perfekten Schutz gegen Einbrecher, die am helllichten Tag in Wohngebieten in blitzschnell durch die Balkontür eindringen, gibt es nicht.

Und so sollten Mieter wie Hausbesitzer prüfen, wie es um ihren Versicherungsschutz bestellt ist.

Grundsätzlich hilft beim Einbruch in Wohnung oder Haus die Hausratversicherung. Voraussetzung: Es muss sich nachweisbar um einen Einbruch gehandelt haben, es müssen also unbedingt Einbruchspuren wie etwa ein zerstörtes Türschloss oder eine eingeschlagene Scheibe feststellbar sein.

Außerdem muss der Versicherungsnehmer bestimmte Pflichten erfüllen, damit der Versicherer für den Schaden aufkommt: Zunächst muss unverzüglich die Polizei informiert werden.

Laut Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) darf bis zum Eintreffen der Beamten nichts in der Wohnung verändert werden. Der Polizei wie auch dem Versicherer muss zudem eine Stehlgutliste vorgelegt werden.

Es ist ratsam, die gestohlenen Sachen so genau wie möglich, etwa unter Angabe von Gerätenummern, zu beschreiben. Kaufbelege sollte man für den Versicherer ebenfalls parat halten. Bei älterem Schmuck sollte man diesen fotografisch dokumentieren, so dass bei der Schadensregulierung eine realistische Wertermittlung vorgenommen werden kann. Bei wertvollem Schmuck oder anderen kostbaren Wertsachen, sollte man ggf. durch einen geeigneten Gutachter die Wertsachen schätzen lassen.

Grundsätzlich gilt: Je detaillierter man den enstandenen Schaden belegen kann, desto einfacher wird es für den Sachbearbeiter der Versicherung den Schaden zu regulieren. Mit den entsprechenden Nachweisen (Kaufbelege, Fotos, etc.) werden die meisten Schäden problemlos und zur Zufriedenheit der Versicherungskunden erstattet.

Auch was die Höhe der Entschädigung betrifft, gibt es einiges zu beachten: Für Wertsachen wie Schmuck gelten Entschädigungsgrenzen – so weit nicht anders vereinbart zwischen 20 und 30 Prozent der Versicherungssumme. Bargeld wird in der Regel lediglich bis zu einer Grenze von 1000 Euro ersetzt. Es gibt jedoch auch Angebote am Markt, deren Leistungen über die genannten Begrenzungen hinaus gehen.

Und wenn EC- oder Kreditkarten, Sparbücher oder Wertpapiere gestohlen wurden, müssen diese umgehend bei der Bank gesperrt werden. Auch hier sehen die Versicherungsbedingungen zudem regelmäßig Entschädigungsgrenzen vor, meist zwischen 2000 und 3000 Euro.


Wenn der Versicherungsnehmer eine zu niedrige Versicherungssumme gewählt hat, die nicht dem realen Wert des Hausrats entspricht, ersetzt der Versicherer den Schaden zudem nur anteilig – Fachleute sprechen hier von Unterversicherung. Dies kann auch passieren, wenn seit Abschluss der Police neue Einrichtungsgegenstände wie etwa ein teurer Flachbildfernseher oder wertvolles Mobiliar hinzugekommen sind.
Daher sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Versicherungssumme noch den realen Wert des Hausrats widerspiegelt. Bei den meisten Versicherern kann gegen Aufpreis auch ein Unterversicherungsverzicht vereinbart werden. Meistens ist man bei der Wertermittlung des Haushalts mittels der Quadratmeterpauschalen der Versicherer (600 - 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche) auf der sicheren Seite.

Bei Keller- und Garageneinbrüchen hilft ebenfalls die Hausratversicherung. So zahlt der Versicherer auch, wenn aus einem verschlossenen Keller oder einer verschlossenen Garage das Fahrrad abhandenkommt. Wenn das Rad an der Laterne vor dem Haus angeschlossen wird oder in einem Gemeinschaftsraum steht, sollte die Police einen "Nachtschutz" für Fahrräder beinhalten.

Wer sein teures Gefährt auch außerhalb geschlossener Räume oder in einem gemeinschaftlichen Fahrradkeller versichert wissen will, kann seine Hausratversicherung gegen Beitragszuschlag um dieses Risiko erweitern. Viele Versicherer begrenzen so einen Schutz jedoch auf zwei oder drei Prozent der Versicherungssumme – bei sehr teuren Rädern kann das zu wenig sein. Hier wäre dann eine spezielle Fahrradversicherung nötig.
 
Grundsätzlich gilt immer – auch drinnen –, dass das Rad mit einem Schloss gesichert gewesen sein muss, damit die Versicherung zahlt. Generell sollte man Kaufunterlagen zum Fahrrad und die Rahmennummer gut aufbewahren. Es empfiehlt sich auch, das Rad bei der Polizei registrieren zu lassen. Das erleichtert im Fall eines Diebstahls die Ermittlungen.

Bei Einbruchdiebstählen aus dem Auto kann möglicherweise  ein Versicherungsschutz über die Hausratversicherung bestehen. Diese Police schließt nämlich eine sogenannte Außenversicherung ein. Das bedeutet, dass der Hausrat auch dann versichert ist, wenn er sich nicht in der versicherten Wohnung oder in dem versicherten Haus befindet.

Gemäß den  Allgemeinen Versicherungsbedingungen muss aber trotzdem entweder in ein Gebäude eingebrochen oder in einem Gebäude ein Behältnis aufgebrochen worden sein, damit die Hausratversicherung greift. Als "Behältnis" wertete ein Oberlandesgericht  schon vor vielen Jahren das Auto selbst, das "Gebäude" wiederum kann eine Garage oder ein Parkhaus sein, sofern sich die Zugänge und Zufahrten durch Tore und Türen verschließen lassen.

Wird ein Auto also auf der Straße aufgebrochen oder auf einem frei zugänglichen Hof, greift die Außenversicherung der Hausrat-Police nicht. Stand das Auto hingegen in der Garage oder einem gesicherten Parkhaus, sind die Voraussetzungen erfüllt und der aus dem Fahrzeug gestohlene Hausrat wird ersetzt. Hier unterscheiden sich auch oftmals die leistungsstarken Tarife der Versicherer von dem jeweiligen Basischutz. - Ob und welcher Tarif der für Sie geeignete Versicherungsschutz ist, erfahren Sie von uns!


Kommentar:

Selbstverständlich sollte jedes Haus gut abschließbar sein und bei einer Renovierung sollte der dann aktuelle Einbruchschutz mit verbaut werden. - Von einer großzügigen steuerlichen Absetzbarkeit solcher Mehraufwendungen habe ich jedoch nichts gehört.

Es ist ein Offenbahrungseid der Politik, wenn den rasant steigenden Einbruchzahlen lediglich einige Scheinaktionen (siehe NRW Schwerpunkttag gegen Einbruchsbanden) entgegengesetzt werden. Vom Appell der Politiker an die Bürger "sich selbst besser zu schützen", bleibt nur ein schaler Geschmack und eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung.  Mitunter könnte man meinen, dass einbruchshemmende Maßnahmen an den Staatsgrenzen auch ein Lösungsbeitrag sein könnten.

 

Versicherungsmakler und Reisebüros

Vandalismus Autoversicherung
04-12-2014 - Versicherungsmakler- Reisebüro- Sparen - Zufriedenheit





Im Online-Auftritt vom 04.12.2014 der Sueddeutschen Zeitung (die ich aufgrund der oftmals indoktrinierenden Berichterstattung ansonsten nicht schätze) gibt es einen Artikel mit der Überschrift " Comeback der Reisebüros"  (http://www.sueddeutsche.de/reise/tourismus-branche-warum-reisebueros-wieder-erfolg-haben-1.2250249).

In diesem Artikel zeigt sich selbst der Präsident des Verbandes der Reisebüros erstaunt, dass trotz des "Internet-Zeitalters" die Reisebüros wieder einen Umsatzzuwachs erleben. Dies gelte insbesondere für den Bereich der höherpreisigen (> 3.000 Euro pro Person) Pauschalreisen. Am Ende des Artikels steht folgendes:

"Die Zahl insgesamt stieg bisher bereits um hundert auf 9829 Reisebüros, seit 2004 war sie stets geschrumpft. Für Norbert Fiebig ist das eine auch betriebswirtschaftlich durchaus sinnvolle Entwicklung: "Es gibt keinen günstigeren Vertriebsweg als das Reisebüro." Dabei zählen nicht allein die nackten Zahlen: Auch die Kundenzufriedenheit sei deutlich höher als bei den maschinengetriebenen, anonymen Verkaufsformen im Internet."

Kommentar:

Auch wir stellen immer wieder fest, dass sich Kunden, die  zuletzt im Internet eine Versicherung abgeschlossen hatten, sich wieder an uns wenden. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand:


  1. Diesselben Preise oder günstiger (weil Maklerrabatte) als im Internet.
  2. Mindestens genauso große Auswahl wie bei den großen Vergleichsplattformen.
  3. Fachliche Beratung bei Auswahl des passenden Versicherungsschutzes.
  4. Der Makler verfügt über Zusatzinformationen, die der normale Internetkunde nicht hat (Bilanzen, Schadensquoten, Prozesshäufigkeit, Erstattungspraxis etc.).
  5. "Human-Faktor" = Die Interessen des Versicherungsmaklers und des Kunden sind weitgehend identisch. Da sich der Versicherungsmakler im Beschwerdefall "Auge in Auge" dem Kunden gegenübersitzt, ist er von vorn herein bemüht, einen Versicherungsschutz zusammenzustellen, der zukünftigen Ärger vermeidet.
  6. Rechtsposition des Makler als Interessenswahrer für seine Kunden auch gegenüber den Versicherungsunternehmen.

Nicht ohne Gründe (siehe oben), versuchen die Branchengrößen mit einer eigenen Vertriebsorganisation (Versicherungsvertreter) die unabhängigen Versicherungsmakler aus dem Mark zu drängen oder diese mit wirtschaftlichem und organisatorischem Druck an sich zu binden. Nur mit Mühe konnten jüngst die Interessenorganisationen der unabhängigen Versicherungskaufleute und die kleinen und mittelgroßen Versicherungsunternehmen  eine Politik verhindern, die dazu geführt hätte, dass der Versicherungsmarkt sich noch weiter und schneller zu einem Oligopol von wenigen Großversicherungen entwickelt.
Diesen Erfolg kann man leider nur als Etappensieg bezeichnen.

Inwieweit werden von solchen Machtkämpfen die Kunden berührt?

Dies sollte auf der Hand liegen. - Als Versicherungsmakler sind wir an einer umfassenden und langjährigen Kundenbeziehung interessiert. Wir ermitteln Ihren tatsächlichen Bedarf und suchen die besten und günstigsten Tarife und Anbieter für Sie heraus. Auch nach Vertragsabschluss begleiten wir Sie in allen Versicherungs- und Vorsorgefragen (u.a. bei Schadensfällen). Wir kennen den kleinen , aber leistungsstarken und kostenbewußten Versicherer, der eine z.B. eine sehr gute Private Haftpflichtversicherung für 65 Euro anbietet, während ein vergleichbares Angebot bei einem der großen Versicherer das Doppelte kostet.

Wir sind loyal!

Wie im "richtigen" Leben sollte dies auch umgekehrt gelten. Viele unserer Kollegen lehnen die isolierte Beratung zu einer geeigneten KFZ-Versicherung ab, wenn der Kunde sonstige Verträge woanders (z.B. beim Vereinskameraden von der Pfefferminzia-Versicherung) führen läßt. - Die betriebswirtschaftlichen Gründe der Kollegen sind nachvollziehbar, wenn man z.B. man davon ausgeht, dass bei einem günstigen KFZ-Versicherer dem Makler allenfalls 5 % des Nettojahresbeitrags als Courtage = Umsatz gezahlt werden. Bei einem Nettojahresbeitrag für eine KFZ-Versicherung von 400,- Euro sind dies gerade mal 20,- Euro. Diese Erträge decken allenfalls die Abschlusskosten. Zusatzleistungen wie Rabattübertragungen, kurzfristiges Besorgen einer grünen Versicherungkarte oder Hilfe bei einer Schadensregulierung führen regelmäßig zu vertragsbezogenen wirtschaftlichen Verlusten. -  Die Verluste, die ein Kunde erleidet, wenn er sich von einem Versicherungsvertreter - aus dessem beschränkten und konfektionierten Angebot - etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Kranken(-zusatz-)versicherung oder eine Altersvorsorge verkaufen läßt, sind sind meistens viel höher. Entweder fehlt es am Leistungsumfang oder der Preis für das gegebene Angebot ist überhöht. Bei vielen - scheinbar günstigen - Direktversicherern aus dem Internet gibt es z.B. massive Probleme, wenn es um die Anerkennung einer Berufsunfähigkeitrente oder Entschädigungszahlungen geht. Über uns haben Sie Zugriff auf eine Netzwerk von Fachanwälten für Versicherungsrecht, damit Sie nicht leer ausgehen oder "untergebuttert" werden.



Fazit: Wer Knowhow, günstige Preise und persönliche Betreuung will, sollte zum Versicherungsmakler gehen!







KFZ-Versicherung - Vandalismusschäden

Vandalismus Autoversicherung
03-12-2014 - KFZ-Versicherung- Autoversicherung- Teilkasko - Vollkasko - Vandalismus




Mehr als jeder dritte Autobsitzer ist bereits von mutwilligen Beschädigungen seines Autos betroffen worden. Wer nur eine KFZ-Haftpflichtversicherung hatte, blieb auf den Schäden sitzen.

Ob die Voll- oder Teilkaskoversicherung für die Reparatur aufkommt, hängt von der Art des Schadens ab. Sind Fahrzeugscheiben zu Bruch gegangen, deckt die Teilkaskoversicherung diese Schäden ab. In allen anderen Fällen von Vandalismus, etwa bei Blechschäden, leistet eine Vollkaskoversicherung Schadenersatz.

Die häufigsten Vandalismusschäden sind zerkratzte Autolacke, Beulen und Dellen, abgeknickte Außenspiegel und zertrümmerte Windschutzscheiben. - Gerade bei Lackschäden ("einmal mit dem Schlüssel über die volle Wagenlänge"), kommen auf den Autobesitzer Kosten von weit über 1.000 Euro zu.

Wer nicht über größere Rücklagen verfügt und möglicherweise aufgrund einer Vielzahl von Rabattjahren ohnehin nicht mehr viel für eine Kaskoversicherung bezahlt, sollte auch für ältere Fahrzeuge den (Voll-) Kaskoschutz in Betracht ziehen.

Die Vollkakosversicherung leistet u.a. auch, wenn der Unfallgegner nicht über eine Autoversicherung verfügt. Dies sollte zwar nicht vorkommen, passiert aber seit der Öffnung der Grenzen vieltausendfach pro Jahr.







BGH Urteil - Vermieter muss den vom Vermieter verursachten Feuerschaden über Wohngebäudeversicherung abrechnen

Hausversicherung
26-11-2014 - Wohngebäudeversicherung- Private Haftplichtversicherung - Regress - Wiederherstellung - Mietminderung




Bei einem vom Mieter verursachten Wohnungsbrand muss für die Beseitigung der Schäden die Gebäudeversicherung des Vermieters aufkommen, wenn der Mieter über die Nebenkostenabrechnung an der Zahlung der Versicherungsprämien beteiligt ist. Das stellte der Bundesgerichtshof in einem heute veröffentlichten Urteil (Az. VIII ZR 191/13) klar.

Demnach ist der Mieter gegebenenfalls auch zur Minderung der Miete berechtigt.

Der BGH beruft sich in seiner Entscheidung auf § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB, nach dem der Vermieter die Pflicht hat, die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten. Diese Pflicht bleibt auch bei einem schuldhaften Verhalten des Mieters bestehen, wenn ein daraus entstandener Schaden durch eine Versicherung reguliert wird und die Versicherungsbeiträge auf den Mieter umgelegt worden sind. Der Mieter könne erwarten, dass ihm seine Aufwendungen für die Versicherung im Schadensfall zugute kommen, argumentieren die BGH-Richter.
Im zugrunde liegenden Fall hatte die 12-jährige Tochter der Mieter leicht fahrlässig einen Küchenbrand verursacht. Der Vermieter weigerte sich, den Brandschaden zu beseitigen und für die Schadenregulierung seine Gebäudeversicherung einzuschalten. Eine Mietminderung lehnte er ebenfalls ab. Das Amtsgericht hatte der Klage der Mieter stattgegeben. Auch vor dem Berufungsgericht blieb der Vermieter weitgehend erfolglos. Lediglich die Minderungsquote wurde herabgesetzt und der Beginn der Mietminderung nach hinten verlegt.

Kommentar:

Dieses BGH Urteil hat eine große Resonanz ausgelöst. 

Während der Deutsche Mieterbund - seiner Klientel gerecht werdend - das Urteil mit dem Hinweis auf die Mitfinanzierung der Wohngebäudeversicherung durch die Mieter (per Umlage) begrüßt, kritisieren andere, dass die Mieter, die den Schaden nicht verursacht haben, über die erhöhten Prämien der Wohngebäudeversicherung mit zur Kasse gebeten werden. Weiterhin wird kritisiert, dass nach dem Verursacherprinzip die Private Haftpflichtversicherung des Mieters herangezogen werden müßte. - Jenseits vom - oft durch das jeweilige Interesse geprägte - Gerechtigkeitsempfinden, nimmt hier eine Leserstimme zu dem Urteil aus der FAZ-Online die juristische Eindordnung vor. Dieser qualifizierte Leserkommentar zeigt wieder einmal, dass es nicht ausreicht eine Agenturmeldung widerzugeben. Die richtige fachliche Einordnung sollte eigentlich durch die Journalisten vorgenommen werden. - Hier der Leserkommentar:


"Juristische Berichterstattung auf niedrigstem Niveau ! Kein Wunder dass sich die Leute aufregen....
THOMAS HERTIG  4  (THOMAS.HERTIG) - 22.11.2014 16:44
Folgen  Sie müssen folgende Fragen trennen: 1) Ist die Mietsache mangelhaft? Bestehen Ansprüche des Mieters geg. Vermieter? AW: JA , insofern BGH richtig. 2) Hat der Vermieter geg. den Mieter Schadensersatzansprüche, weil er den Mangel schuldhaft herbeigefüht hat ? (im Bericht nicht erwähnt, vom BGH aber wohl angenommen) 3) Anspruch d. Mieters als Schädiger gegen seine Haftpflichtversicherung auf Freistellung? -grds. erstmal ja 4) ABER: Anspruch des Mieters geg. den Vermieter auf Inanspruchnahme der Gebäudeversicherung? - wohl ja , da dies Nebenpflicht aus Mietvertrag, oder Treuhandverhältnis zw. Vermieter als Versicherungsnehmer und Mieter als versicherte Person. 5) Wenn Inanspruchnahme der Geb.Vers. - dann Anspruch des Vermieters auf Freistellung des Mieters durch Zahlung an ihn (+) 6)Anspruch d.Geb.Vers gegen Haftpflichtvers. auf anteiligen Ersatz des Freistellungszahlung in entsprechender Anw. d.§ 78 II VVG (+) Anders als Bericht suggeriert, steht zum Schluss faires Ergebnis!"




Wohngebäude & Hausrat: Mehr geht nicht!

Haus- und Wohnungsschutzbrief
11-11-2014 - Wohngebäudeversicherung- Hausratversicherung - Paket - Hochleistungstarif






Falls Sie auf der Suche nach einer neuen Wohngebäudeversicherung sind, dann haben wir hier für Sie ein interessantes Angebot. Da die Preise der Wohngebäudeversicherungen branchenweit steigen, sollte man sich zumindest hinsichtlich des Leistungsumfangs nicht auf Kompromisse einlassen. Bei dem hier vorgeschlagenen Versicherungskonzept werden Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung in einem der marktbesten Versicherungswerke zusammengefaßt:

"Wohngebäude samt Inhalt mit einer Versicherung absichern?
Mit diesem Hochleistungstarif ist das möglich – einzigartiger Rundumschutz für Ihr Eigentum!
Mit der Allgefahrendeckung, die über die Leistungen einer klassischen Gebäude- oder Hausratversicherung weit hinausgeht, können Sie sich ganz beruhigt auf das Wesentliche konzentrieren. Selbst bislang unbekannte Gefahren, die sich erst z. B. aufgrund von Klimaveränderungen oder anderen Entwicklungen ergeben, sind bereits jetzt in diesem Leistungspaket versichert. Mehr Schutz geht nicht!
Mit einer Entschädigungssumme bis zu 1.500.000 EUR ist keine ausführliche Wertermittlung nötig. Die Prämienberechnung erfolgt allein aufgrund der Wohnfläche – kinderleicht!
Einfache und effektive Abwicklung auch im Schadenfall – es ist nur eine Schadenanzeige notwendig und die Bearbeitung erfolgt aus einer Hand.

Nur wenig teuer gibt es auch eine Solo-Wohngebäudeversicherung, die über einen außerordentlichen Schutzumfang verfügt. Fragen Sie uns!


Auszug aus dem Versicherungsumfang:

< Schutz für Hausrat, Gebäude, Gebäudezubehör und Grundstücksbestandteile
< Schäden durch grobe Fahrlässigkeit bis 100 %
< Wertsachen bis 50.000 € versichert
< Blitzüberspannungsschäden inkl. Gefriergut bei Stromausfall
< Vandalismus – auch Schäden durch Graffiti
< Sturmschäden (ohne Mindestwindstärke!)
< Einfacher Diebstahl z. B. Fahrräder, Gartenmöbel, Gebäudezubehör, Kinderwagen oder in Krankenhäusern oder Praxen
< Trickdiebstahl plus Kartenmissbrauch
< Einfacher Diebstahl am Arbeitsplatz bis 500 €
< Kfz-Aufbruch plus Aufbruch von Dachboxen oder Anhängern – Wertsachen und EDV-Geräte bis 250 €
< Schäden durch Online-Betrug (Phishing)
< Räuberische Erpressung mit Herausgabe der PIN bis 2.000 €
< Schäden durch Rauch, Ruß und Nutzwärme sowie Seng- und Schmorschäden
< Umfangreicher Schutz von Zuleitungs- und Ableitungsrohren –
auch z. B. außerhalb des Versicherungsgrundstücks und ohne Selbstbehalte
< Bruchschäden an Armaturen und sonstigen Sanitäreinrichtungen
< Nässeschäden durch Wassersäulen und Zimmerbrunnen sowie Schwimmbecken
< Versicherte Kosten z. B. Dekontaminationskosten, Datenrettungskosten, Ersatz von Darlehenszinsen und Hotelkosten
< Leistungsgarantie plus künftiger Verbesserungen gemäß VHB/VGB/Klauseln (GDV) und Mindeststandards gemäß ,,Arbeitskreis Beratungsprozesse“
Zusätzlich versicherbar:
< Elementarereignisse z. B. Überschwemmung durch Witterungsniederschläge oder Gewässer
< Glasbruch z. B. Cerankochfelder, Solarkollektoren/-module und Gebäudeverglasung
< Ertragsausfall Photovoltaik bis 2,50 € pro kWp/Tag









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Schutzbrief rumd ums Wohnen

Haus- und Wohnungsschutzbrief

07-11-2014 - Hauseigentümer- Wohnungsbesitzer - Schutzbrief -Schlüsseldienst





Falls Sie eine gute Wohngebäudeversicherung haben, ist Ihr Eigentum gegen die meisten Schadensursachen geschützt (Feuer, Sturm, Rohrbrüche, Hagel etc.). Mit einer Hausratversicherung schützen Sie alles, was im Haus ist. Dieser Schutz gilt z.B. auch für die immer mehr zunehmenden Wohnnungseinbrüche und den damit verbundenen Diebstählen.

Als Diebe würden manche Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer wohl auch die Schlüsseldienste bezeichnen, die den Ausgesperrten wieder Zugang zu ihren Wohnungen verschaffen. Hier werden oftmals Rechnungen über meherere Hunder Euro gestellt. Die Zeitungen sind voll von sochen "Horrorgeschichten".

Falls Sie solche negativen Erfahrungen und die damit verbundenen Kosten vermeiden wollen, bietet sich ein neuer Schutzbrief für Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer (Mieter) an. - Hier rufen Sie nur eine vorgegebenen Nummer an, ein Handwerker öffnet Ihnen die Wohnungstür, bezahlt wird durch die Versicherung! - Der Jahresbeitrag  für den Schutzbrief beträgt 59,95 Euro.

Ihre Vorteile

Top-Leistungen
Schlüsseldienst im Notfall
Notfallschloss
Rohrreinigungsservice im Notfall
Sanitär-Installateurservice im Notfall
Elektro-Installateurservice im Notfall
Heizungs-Installateurservice im Notfall
Notheizung
Schädlingsbekämpfung
Entfernung von Wespennestern
Unterbringung von Tieren im Notfall
Kinderbetreuung im Notfall
Hilfe in besonderen Notfällen
Dokumentendepot
Organisation der Rückreise oder Reiseabbruch im Schadenfall
24-Stunden-Handwerker-Service
Unabhängig von einem Schadenfall steht der versicherten Person das Netzwerk der Dienstleister zur Verfügung. Auf Wunsch werden Handwerker aus folgenden Gewerken benannt: Sanitär-Installateure, Dachdecker, Elektro-Installateure, Gas- und Heizungs-Installateure, Glaser, Schlüsseldienste, Haushüter, Fachleute für Alarmanlagen, Rohrreinigungsfirmen, Datenrettung.


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Wohngebäudeversicherung - Vorteil Selbstbehalt

Wohngebäudeversicherung

05-11-2014 - Wohngebäudeversicherung- steigende Prämien -Selbstbehalt





Immobilieneigentümer können die gestiegenen Beiträge ihrer Wohngebäudeversicherung bei einzelnen Anbietern um bis zu 25 Prozent senken. Dazu müssen sie in einen Tarif mit Selbstbehalt wechseln.

„Durch dieses hohe Einsparungspotential amortisiert sich der im Schadenfall zu leistende Selbstbehalt bei vielen Tarifen relativ schnell“, erklärt Joachim Geiberger, Inhaber und Geschäftsführer von Morgen & Morgen. Das Analysehaus für Versicherungen aus Hofheim am Taunus untersuchte aktuelle Tarife, die entweder keinen oder einen Selbstbehalt bis zu 500 Euro pro Schaden vorsehen.
Die Preise der Versicherer waren zuletzt gestiegen. Damit reagieren die Assekuranzen auf die höheren Schadensquoten, die durch Überschwemmungen und Stürme sowie Schäden durch austretendes Leitungswasser verursacht wurden. Da eine Wohngebäudeversicherung für Immobilienbesitzer aber unverzichtbar sei, sollte laut Geiberger nicht nur der Preis, sondern vor allem der Leistungsumfang die entscheidende Rolle bei der Tarifauswahl spielen. Der vermeintlich höhere Preis der Wunsch-Police kann durch den vereinbarten Selbstbehalt gedrückt werden.

Ohne Selbstbehalt deutlich teurer
Als Berechnungsbeispiel diente Morgen & Morgen ein selbstbewohntes Einfamilienhaus, Baujahr 2000, mit 140 Quadratmeter Wohnfläche. Als versicherte Gefahren wurden Feuer, Leitungswasser und Sturm angenommen.

Wenn sich die Versicherten an den Kosten für diese Schäden bereits gering beteiligen, zahlen sie im Durchschnitt 15 Prozent niedrigere Beiträge. 62 Prozent der Tarife bieten eine Beitragsersparnis zwischen 10 und 20 Prozent. Bei weiteren 8 Prozent sind sogar mehr als 20 Prozent Sparpotenzial drin.

Jenseits von Preiserwägungen, sprechen für die Vereinbarung eines Selbstbehalts auch "strategische" Erwägungen. Da die Versicherer im Bereich der Wohngebäudeversicherung seit Jahren wegen der alternden Immobilienbestände in Deutschland massive Verluste machen, werden die Schadensmeldungen - selbst wenn es ich im Kleinbeträge handelt - mit Argusaugen von den Controllern beobachtet. Da diese Prozesse bei vielen Gesellschaften automatisiert sind, kann es sein, dass nach drei Schäden oder auch nur Schadensmeldungen eine Kündigung seitens des Versichers erfolgt. Oftmals ist es dann nur mit Mühe und zu entprechend hohen Preisen möglich einen neuen Versicherer zu finden.

Unter diesem Aspekt ist die Vereinbarung eines Selbstbehalts doppelt sinnvoll:

  1. Reduzierung der Jahresprämie
  2. Schadensunaufffälligkeit aufgrund Eigenleistung bei Kleinschäden



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Altersvorsorge - so notwendig wie nie !

Grundsicherung

04-11-2014 - Altersvorsorge- Rentenhöhe -Grundsicherung - Finanzplanung





Sie haben den größten Teil Ihres Lebens gearbeitet? Sie erwarten, dass Sie zwar keine üppige, aber dennoch auskömmliche Altersrente bekommen? - Sie irren sich! Stellen Sie sich auf magere Zeiten ein.

Das Institut "Arbeit und Qualifikation" der Universität Duisburg-Essen hat hierzu eine Untersuchung gemacht. Dabei kam heraus, dass selbst der durchschnittliche Arbeitnehmer (2.900,- Euro monatliches Bruttoeinkommen) ca. 30 Jahre braucht um eine Rente auf Hartz IV Niveau = Grundsicherung zu erlangen. Verdient man weniger als der Durchschnittsverdiener, müßte man ca. 60 Jahre arbeiten, damit man eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhält.

Bereits jetzt  sind 500.000 Menschen sind im Alter auf die Grundsicherung angewiesen, die es ab dem regulären Rentenalter gibt. Derzeit also ab 65 Jahren und zwei Monaten. Anfang 2013 sind die Regelsätze dieser Leistung gestiegen. Da an vielen Orten zudem die Mieten kräftig angezogen haben, lohnt es sich nun für manche erstmals, Grundsicherung zu beantragen.

Ansprüche:

Die Regelleistung für Alleinstehende beträgt – genau wie bei Hartz IV – 382 Euro im Monat, für (Ehe-) Paare sind es 690 Euro. Dazu werden noch die angemessenen Kosten für die Wohnung berücksichtigt, die unterschiedlich hoch ausfallen. Beträgt die Warmmiete eines Ehepaars aus Köln z.B. 500 Euro, so liegt der rechnerische „Bedarf“ der beiden bei 1.190 Euro. Zusätzlich gibt es für ein Paar noch knapp 17 Euro für Warmwasser - wenn das warme Wasser nicht über die Zentralheizung erzeugt wird. Davon abgezogen werden aber nahezu alle Einkommen – wie gesetzliche, betriebliche und private Renteneinkünfte. Bezieher von Grundsicherung dürfen aber etwas hinzuverdienen – bei einem 450-Euro-Job dürfen sie 135 Euro von den Einkünften behalten, der Rest wird verrechnet.

Ähnlich wie bei Pflege, muss erst das eigene Vermögen aufgezehrt werden, bevor der Sozialhilfeträger leistet. Auto und Immobilie müssen verkauft werden, Spareinlagen und Versicherungen müssen liquidiert werden. - Weiterleben auf dem geringsten finanziellen Niveau!

Falls Sie dieses Schicksal vermeiden wollen, ist eine genaue Finanzplanung notwendig. Wir können Ihnen sagen, ob und wo es sich lohnt eine eigene Altersversorgung aufzubauen. Für Kleinverdiener kann es sogar schädlich sein  sich z.B. eine Riesterrente vom Munde abzusparen, weil diese später mit der Grundsicherungsleistung verechnet wird.

Eine Planung und Beratung ist jedoch für jede Einkommensklasse wichtig und notwendig!



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"Du Opfer" - Gewaltopferschutz in der PHV

Sozialbestattung

03-11-2014 - Private Haftpflichtversicherung -
Ausfalldeckung - Gewaltopfer


Wir nehmen immer wieder Berichte aus der Lokalpresse zum Anlass für Überlegungen zum Versicherungsschutz. Wie in jeder größeren deutschen Stadt kam es neulich auch in Neuss zu nicht nur handfesten Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen. Angeblich handelte es sich lediglich um familiäre Auseinandersetzungen. Bei diesem Streit wurden auch einige Schüsse abgegeben, ohne dass jemand getroffen wurde.

Wer würde für den (finanziellen) Schaden aufkommen, wenn ein unbeteiligter Dritter durch solch einen Schuss nachhaltig verletzt worden wäre?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wäre in solch einem Fall der Täter nicht zu ermitteln oder bei dem Verursacher wäre mangels Masse nichts zu holen. Das Opfer der Gewaltttat wäre möglicherweise (partiell) gelähmt, könnte den Beruf nicht mehr ausüben und würde wahrscheinlich mit einer geringen Erwerbsminderungsrente abgespeist. Dies heißt in der Regel den Fall in die Sozialhilfe. - Von den Behörden ist keine größere Hilfe zu erwarten. Allenfalls käme eine Hilfe gemäß Opferentschädigungsgesetz in Frage.  Daher versuchen private Vereine wie z.B. "Der Weiße Ring" die Opfer zu unterstützen. Die Mittel sind jedoch sehr begrenzt.

Bei Vorsatztaten zahlen meist auch die Privaten Versicherungen (Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung) nicht.

Es gibt unserers Wissens lediglich zwei Anbieter, die im Rahmen der Privaten Haftpflichtversicherung diese Lücken verkleinern. Bei über zweihundertausend Gewalttaten pro Jahr in Deutschland sind diese Erweiterungen sinnvoll. Ein Anbieter zahlt immerhin bis zu 50.000 Euro für die materiellen und psychologischen Schäden, die z.B. ein Raubüberfall haben kann. Dies sogar, wenn der Täter unbekannt bleibt!

Eine gute "normale" Haftpflichtversicherung kostet bei uns ca. 65,- Euro im Jahr. Für die - sehr umfassenden - Konzepte inkl. (Gewalt-) Opferschutz müssen ca. 130,- Euro im Jahr aufgewendet werden. 


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Sterbegeldversicherung - warum?

Sozialbestattung

03-11-2014 - Sterbegeldversicherung - Bestattungskosten - Sparen





Die Sterbegeldversicherung wird von Verbraucherschutz und Medien immer wieder kritisch betrachtet. Dabei deckt die Versicherung ein finanzielles Risiko ab, über das die wenigsten gerne nachdenken – das für Familie und Angehörige im Ernstfall aber nicht zu unterschätzen ist.

Eine Bestattung kostet heute zwischen 5.000 und 7.000 Euro. Das sind hohe Kosten, für die nicht jeder sofort aufkommen kann und die im Trauerfall eine zusätzliche Belastung darstellen. Bis 2004 gab es von der gesetzlichen Krankenversicherung noch einen Zuschuss für die Bestattung, heute müssen in der Regel die nächsten Angehörigen für die Kosten aufkommen.

Die Sterbegeldpolice tritt genau in diesem Fall ein. Sie deckt in erster Linie die Kosten einer Beerdigung und die weiteren damit verbundenen Ausgaben ab.

Damit stellt die Sterbegeldversicherung eine notwendige finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen dar – und das in jedem Fall, denn dieser Versicherungsfall trifft jeden, garantiert.

Aus der Sicht des Vorsorgeexperten sind Sterbegeldversicherungen vor allem für Personen interessant, die wegen gesundheitlicher Vorbelastungen keine Risikolebensversicherung mehr abschließen können. Ebenso für vermögensschwache Kunden, deren Beerdigung nicht aus der Erbmasse finanziert werden kann, ist eine solche Versicherung empfehlenswert.

Doch Sterbegeldversicherung ist nicht gleich Sterbegeldversicherung. 

Wartezeit – wann setzt der volle Versicherungsschutz ein?

Die meisten Versicherer bieten ihre Sterbegeldpolice bereits in einer kundenfreundlichen Variante ohne Gesundheitsprüfung an.  Doch gerade hochbetagte Kunden wollen sich nicht auf eine - noch so reduzierte - Gesundheitsprüfung einlassen. 

Wir suchen Ihnen den Anbieter mit der kundenfreundlichsten kurzen Wartezeit heraus.

Was heißt dies in der Praxis, wo liegen die Unterschiede? 

Sie habe eingesehen, dass ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto für die Bestattungskosten keinen Ertrag bringt und es Jahre dauern würde, bis die Ansparsumme erreicht wird. Da Sie Ihre Angehörigen nicht belasten wollen und auch nicht gerne im Rahmen einer Sozialbestattung verscharrt werden wollen, erwägen Sie den Abschluß einer privaten Sterbegeldversicherung.

Sie entschließen sich für den Absicherung von 5.000 Euro für die Bestattung.

Anbieter 1 = 36 Monate Wartezeit => Tod nach 18 Monate = 2.500 Euro Auszahlung

Anbieter 2 = 12 Monate Wartezeit => Tod nach 18 Monaten = 5.000 Euro Auszahlung

Wir haben solche Fälle in der Praxis bereits mehrfach erlebt!


Eine Sterbegeldversicherung auch für 90-Jährige

Wir achten neben der Gesundheitsprüfung mit kurzen Wartezeiten auch auf die Versicherbarkeit von Kunden mit einem hohem Eintrittsalter. 

Der Versicherte kann bei einigen Sterbegeldpolicen nicht nur die Kosten für eine Bestattung absichern, sondern auch weitere, wichtige Dinge schon zu Lebzeiten regeln.
Einige Anbieter halten beispielsweise einen speziellen Leitfaden für die Bestattung vor. Hiermit können Versicherte ihre Vorstellungen an die eigene Trauerfeier bis ins Detail festlegen.
Eine telefonische Erstberatung zu ebenfalls sehr wichtigen Punkten wie der Erbrechtsberatung, der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht bieten diverse Anbieter.

Die Kosten

Für einen Versicherten, der im Alter von 40 Jahren eine Sterbegeldversicherung mit einer Versicherungssumme von 10.000 Euro abschließt, fallen die Beiträge bei der Versicherern sehr unterschiedlich aus.
Bei einem der Anbieter müssen Versicherte ca. 19,00  Euro monatlich zahlen, bei anderen Anbietern ca. 30,- Euro. Die Absicherung von 5.000 Euro für über 70-Jährige Personen liegt ca. bei 45,- Euro monatlich.

Da die Sterbegeldversicherung ein Kapitallebensversicherungsprodukt ist, gilt auch hier die Garantieverzinsung von 1,75 Prozent nur bis Ende des Jahres (ab 2015 1,25 Prozent).


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Halloween - Private Haftpflichtversicherung

Halloween

29-10-2014 - Private Haftpflichtversicherung - Minderjährige - Vorsatz - deliktunfähige Kinder







Nicht immer wissen Kinder und Jugendliche wo der Spaß aufhört und das Rechte anderer verletzt werden.
Zerstörte Briefkästen, mit Eiern beworfene Hauswände und bemalte Autos sind nicht Kinderspaß an Halloween. Sie werden nicht von der Polizei geduldet. Ebensowenig kommt eine Versicherung dafür solche Exzesse auf.

Zugeklebte Türschlösser oder Graffiti an Hauswänden - für vorsätzlich verursachte Schäden an Halloween müssen die Verursacher meist selber haften.

Eine private Haftpflichtversicherung leiste in solchen Fällen in der Regel nicht, erklärt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK).

Bei versehentlichen Missgeschicken greift der Versicherungsschutz aber. Eltern sollten ihre Kinder daher über mögliche Risiken aufklären und darauf aufmerksam machen, wo die Grenzen des Spaßes liegen.

Die Familienhaftpflicht-Versicherung sollte auch Beschädigungen einschließen, die durch deliktunfähige Kinder unter sieben Jahren verursacht werden. Denn Kinder in dem Alter müssen noch nicht für Schäden geradestehen, weil sie nicht deligktfähikg sind. Eltern haben zwar eine Aufsichtspflicht und können daher für die Schäden ihrer Kinder haftbar gemacht werden. Allerdings weisen ihnen die Gerichte laut BVK nur selten nach, dass sie diese Pflicht verletzt haben. Aus rechtlicher Sicht gibt es daher keinen Schuldigen. Die Folge: Der Geschädigte muss die Kosten selbst tragen, wenn nicht über eine Klausel die deliktunfähigen Kinder mitversichert sind. - Die kann in manchen Fällen das gute Verhältnis zum - geschädigten - Nachbarn retten.


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Berufsunfähigkeitsversicherung - Krankenakte

Berufsunfähigkeit

28-10-2014 - Berufsunfähigkeitsversicherung - Krankenakte - Berufsgruppeneinordnung





"Worauf müssen Kunden beim Abschluss von BU-Versicherungen besonders achten?

Neben der Auswahl eines Top BU-Versicherers auf drei Dinge.

Erstens müssen sie die Gesundheitsfragen zu 100 Prozent korrekt beantworten. Dabei müssen sie auch Lappalien, sogenannte Bagatellerkrankungen, erwähnen. Dazu zählen zum Beispiel häufige Erkältungen oder Kopfschmerzen, derentwegen man schon mal einen Arzt konsultierte.
Man neigt aber dazu, solche Kleinigkeiten zu vergessen. Sollte man dann beim Arzt nachfragen, wann und weswegen man bei ihm war?
Ja, um auf Nummer sicher zu gehen ist das eine gute Idee.  Ich rate aber davon ab, sich bei der Krankenversicherung einen Auszug aus der Krankenakte zu holen.
Warum?
Manche Ärzte gehen in ihren Abrechnungen zu sorglos mit Diagnosen um. So landen auch einige Diagnosen, von denen die Patienten nichts wissen – und die oftmals irrelevant sind – in ihrer Krankenakte. Weiß ein Patient nichts davon, kann er das auch nicht in seinem BU-Antrag angeben. Hat er allerdings die Kenntnisse aus den abgerechneten Diagnosen bei der Krankenkasse, muss er diese auch angeben.  So ist es auch im eigenen Mandantenkreis schon passiert, dass die Versicherung einen gesunden Menschen nur aufgrund eingetragener  Vorerkrankungen aus seiner Krankenakte ablehnt hat.

Und was sind die beiden anderen Dinge?

Die korrekte Einordnung der Berufsgruppe bei Antragstellung. Während es früher fünf bis zehn Berufsgruppen gab – klassisch nach Buchstaben sortiert – ist das System mittlerweile sehr komplex geworden. Antragsteller, die sich nicht sicher sind, sollten am besten ihre Tätigkeitsbeschreibung mit dem Antrag einreichen. Selbständige setzen die zu versichernde BU-Rente manchmal zu hoch an. Hier wird Umsatz oft mit dem zu versteuernden Einkommen verwechselt und die finanzielle Angemessenheit der BU-Rente wird nachträglich vom Versicherer reklamiert."

Zitat aus pfefferminzia.de - Matthias Wörmann - consilium




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Wohngebäudeversicherung - Allgefahren

Allgefahren

27-10-2014 - Wohngebäudeversicherung - Allgefahren Schutz



Eine Wohngebäudeversicherung bietet Versicherungsschutz rundum das Wohngebäude gegen z. B. Feuer, Blitzüberspannungs- oder Sturmschäden. 

Es gibt (wenige) Anbieter im Bereich der Wohngebäudeversicherung, die einen sog. Allgefahren Schutz bieten.
 
Allgefahrendeckung – Mehr Schutz und Sicherheit geht nicht!

Bei einer Allgefahrendeckung handelt es sich um den umfangreichsten Versicherungsschutz, der versichert werden kann. Er geht erheblich über die Leistungen einer klassischen oder auch verbesserten Versicherung hinaus.
  
Auf die gewohnte Aufzählung von versicherten Gefahren wie z. B. Feuer, Leitungswasser oder Sturm wird verzichtet, da grundsätzlich alle Gefahren – auch bislang unbekannte bzw. unbenannte – im Versicherungsschutz enthalten sind. 

Alle Schäden an versicherten Sachen durch Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen sind versichert, sofern sie nicht explizit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

Beispiel: 
Wenn Sie ein Niedrigenergiehaus haben und ein Marderpaar zerfrißt Ihnen sämtliche Isolierungsschichten, dann würde allenfalls eine "Allgefahren-Versicherung"  leisten. Eine "normale" Wohngebäudeversicherung leistet hier nicht!

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Pflegestärkungsgesetz - mehr Leistungen ab 2015

Pflegeheim

27-10-2014 - Pflegereform - höhere Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ab 2015 - Auswirkungen auf die privaten Pflegezusatztarife 



Die Änderungen  des ersten Pflegestärkungsgesetzes ab 2015 werden für den einzelnen Pflegebedürftigen und die Angehörigen lediglich einige Verbesserungen im Detail und Erhöhungen der Pflegesätze um ca. 4 Prozent bringen. 

Das zweite Pflegestärkungsgesetz wird hingegen die oft verlangte Neudefinition des Pflegebegriffes angehen. Ab 2016 werden die neuen Pflegegrade eingeführt, die dann für alle Betroffenen gelten, also auch für bereits Pflegebedürftige. Dies werden dann gemäß der neuen Regelung ein- bzw. umgestuft.

Hin Hinblick auf die Anbieter der privaten Pflegezusatzversicherungen, die trotz der Reform für eine aussreichende Pflege dringend notwendig sind, sind derjenigne auf der sicheren Seite, die auf eine entsprechende Anspassungsklausel bei Änderungen im SGB XI geachtet haben bzw. den Versicherungsnehmern einräumen.

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Windstärke 8

Sturmschaden

24-10-2014 - Sturm - Wohngebäudeversicherung 





Christian, Xaver und Ela … um nur drei der extremen Wetterereignisse in letzter
Zeit zu nennen. Die Zahl der Stürme nimmt in Deutschland zu — aber Sturm
ist in der Sachversicherung nicht gleich Sturm!

Die meisten Versicherungen leisten in der Regel erst ab Windstärke 8 (62 km/h).

Sehr oft erreichen Stürme Windstärke 8 jedoch nicht und trotzdem kommt es zu
massiven Beschädigungen am Hausrat oder an Gebäuden. Eines unserer Wohngebäude Konzepte verzichtet auf die Windstärkenregelung und leisten schon bei Schäden allein
durch wetterbedingte Luftbewegungen. Somit müssen sich Ihre Kunden im
Schadenfall keine Gedanken machen, ob der Sturm nun auch ein "Sturm" war!

Auch Gartenmöbel, der Kinderwagen und sonstige Hausratgegenstände,
z. B. im Garten, genießen den vollen Versicherungsschutz. Es gilt bei uns nicht
die Gebäudeklausel.


Elementarschäden

Elementarschäden

16-10-2014 - Elementarschäden - Wohngebäudeversicherung Hausratversicherung




Heftige Regenfälle und daraus resultierende Überschwemmungen oder
Rückstauschäden – die Natur ist unberechenbar. Auch in Deutschland kommt es
immer wieder zu massiven Unwettern.

Gerade Regen- und Starkregen setzen Hauseigentümern immer wieder stark zu.
Die finanziellen Belastungen der Betroffenen durch die Sanierungs- oder Abbrucharbeiten sind enorm hoch.

Abhilfe schafft hier die Mitversicherung des Elementarschadenrisikos in der
Hausrat- und Gebäudeversicherung; jedoch müssen die Geschädigten im Schadensfall
aufgrund der relativ hohen Selbstbeteiligung, die üblicherweise grundsätzlich
vereinbart wird, einen großen Teil der Beschädigungen aus eigener Tasche zahlen.
Und dies sogar unter Umständen doppelt: einmal in der Hausratversicherung und
einmal in der Gebäudeversicherung.

Nicht bei uns! Bei einem unserer  Konzepte  zur Eigenheimversicherung
tragen unsere Klienten bei einem Elementarschaden nur einmalig einen Selbstbehalt
für alle Schäden am Hausrat oder am Gebäude! 


KFZ Versicherung wechseln

KFZ Versicherungswechsel

09-10-2014 - Vergleichsportale - Internet - Versicherungen


Ja, auch wir bieten online-Vergleichsrechner ( u.a.unseres Partnerpools blaudirekt). Darüber hinaus haben wir Zugriff auf weitere Online-Portale und nutzen (teure) Profi-Vergleichsprogramme (offline). Ziel unsere Bemühungen ist ein  möglichst umfangreicher Zugriff auf die im (deutschen) Versicherungmarkt angebotenen Versicherungslösungen für unsere Kunden. Der Aufwand ist größer als allgemein vvermutet und erfordert hinsichtlich der Tarifbedingungen und Vertriebswege ein erhebliches Hintergrundwissen.

Viele Internetnutzer versuchen den direkten Weg über diverse Internet Vergleichsportale. Insbesondere im Massemarkt der Kfz-Versicherugen sind die Online-Portale für Vergleiche und Abschlüsse sehr beliebt. Nach dem "IKEA-Prinzip" basteln sich die Interessenten ihren jeweiligen Versicherungsschutz zusamen. Dies kann gut gehen, muß es aber nicht. Im Rahmen des Tarifwechselgeschäfts 2013/2014 haben sich viele Internet affine  Kfz-Versicherungskunden mit guten und günstigen Alttarifen - für eine vermeintliche Beitragsersparnis - mit den neuen Tarifen spürbar schlechter versichert (z.B. Verlust des Rabattretters).

Obwohl die Vergleichsportale keine individuelle Beratung leisten, rechnet sich auch der Betrieb eines großen Vergleichsportal nicht ohne weiteres. So ist "transparo" (u.a. von der HUK COBURG betrieben) bei "verivox" untergeschlüpft. Jenseits wirtschaftlicher Aspekte stellt sich auch die berechtigte Frage nach der Objektivität von Ergebnissen der Vergleichsportale. Zur Zeit sind Unister (Betreiber von "geld.de) und die Hanse-Merkur Versicherung ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Hierbei meinen das Handelsblatt und die Verbraucherzentrale Baden Württemberg festgestellt zu haben, dass auffallend häufig ein Tochterunternehmen der Hanse-Merkur (die BD24 Berlin Direkt Versicherung AG) bei den Vergleichen an hervorageneder Stelle abschneidet. Die genannten Kritiker sehen hier einen Zusammenhang zwischen den Rechenergebnissen und Krediten der Hanse Merkur an Unister von ca. 40 Millionen Euro.

Fazit:
Wenn Sie unseren Online-Rechner zum Vergleich und Abschluss nutzen, dann haben Sie nicht nur gute Angebote (z.B. von Sparkasse Direkt und DA-Direkt), sondern auch ein Backoffice, dass in Sonderfällen oder bei Problemen Ihre Interessen vertritt. - Dies gilt um so mehr für Versicherungsbereiche (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung), die hohe Anforderungen an alle Beteiligten (Kunde, Versicherungsmakler und Versicherungsuntenehmen) stellen!


KFZ Versicherungen:  Änderungen 2015

Typklassen


01-10-2014 - Kfz Versicherung - Typklassen - Beitragsentwicklung




Änderung der Typenklassen 2015

Im kommenden Jahr werden sich viele Autofahrer auf eine Veränderung bei der Einstufung ihr Fahrzeuge einstellen müssen.

Bei ca. einem Viertel aller Autofahrer sind damit Beitragsänderungen verbunden.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden  sich die Typenklassen in der Kfz-Haftpflicht für 26 Prozent aller in Deutschland zugelassen Fahrzeuge geändert.

Für knapp 14 Prozent verschlechtert sich die Klasse, das heißt, sie werden hochgestuft. Halter eines hochgestuften Wagens zahlen in der Regel mehr.

Für rund zwölf Prozent verbessert sich die Klasse. Die Einordnung in eine niedrigere Typklasse bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass auch der Versicherungsbeitrag sinkt, da sie für Kfz-Versicherer nicht verbindlich ist und noch weitere sogenannte Tarifmerkmale für die Berechnung eine Rolle spielen - beispielsweise in welcher Region das Auto normalerweise bewegt wird und ob und wie lange der Versicherungsnehmer unfallfrei gefahren ist. Die neue Typklasseneinstufung kann unter diesem Link  abgerufen werden.

Die Typklassen beruhen auf den Schadens- und Unfallbilanzen von rund 25.000 verschiedenen Automodellvarianten in Deutschland. Wurden mit einem Fahrzeugtyp vergleichsweise weniger Schäden gegenüber den Vorjahren gemeldet und entschädigt, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft - und umgekehrt.

Die Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung wird laut dem GDV vorrangig von der Fahrzeugart und der Fahrweise der Nutzer beeinflusst. In der Kaskoversicherung werden neben Verkehrsunfällen auch Autodiebstähle, Fahrzeugbrände oder Glasschäden bei der Einstufung berücksichtigt. In der Haftpflicht gibt es 16 Typklassen (10 bis 25). In der Teilkasko sind es 24 Klassen (10 bis 33) und in der Vollkasko 25 (10 bis 34).

Wohngebäudeversicherung: 2014 / 2015

Wohngebäudeversicherung

02-10-2014 - Wohngebäudeversicherung - Tarife - Leistungsunterschiede


Das Analysehaus Franke und Bornberg wertete 267 Wohngebäude­tarife aus und kam zu einer ernüchternden Einschätzung: Lückenhafter Schutz ist weit verbreitet. Werbebotschaften, wie zum Beispiel dem Verzicht auf die Einrede der groben Fahr­lässigkeit, sollte niemand trauen, ohne die Bedingungen zu lesen.
Bei der Auswahl einer Wohngebäudeversicherung ist die Wahrscheinlichkeit groß, auf einen Tarif mit mehr oder weniger großen Deckungslücken zu stoßen, vor allem wenn ein Produkt im preiswerten Grundschutz gesucht wird. Zu diesem ernüchternden Fazit gelangte das Analysehaus Franke und Bornberg, nachdem es unlängst 267 Wohngebäudetarife untersucht und bewertet hatte. Bei der Produktqualität und der Eignung für bestimmte Kundengruppen existieren in der Sparte der Wohngebäudeversicherungen erheb­liche Unterschiede.

Verwirrende Vielfalt der Bedingungswerke
Da diese Police für Hausbesitzer zu den existenziell wichtigen Versicherungen zählt, wiegen lückenhafter Schutz und stark begrenzte­ Versicherungssummen bei bestimmten Schadensereignissen um so schwerer. Leider erkennen die meisten Hausbesitzer dies erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. „Nahezu kein Versicherungsnehmer schaut genau in die Versicherungsbedingungen, um zu prüfen, welche Gefahren in seiner Versicherung tatsächlich abgedeckt werden. Dadurch haben die Anbieter von Wohngebäudeversicherungen leichtes Spiel, Produktschwächen zu verbergen“, warnt Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH in Hannover. „Diese Schwächen entdeckt nur, wer detailliert das Kleingedruckte analysiert.“

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Wohngebäudeversicherung: Branche unter Druck

Hausversicherung

06-10-2014 - Wohngebäudeversicherung - Verluste - Beitragserhöhungen



Seit über zehn Jahren schreibt die Versicherungswirtschaft im Bereich der Wohngebäudeversicherung rote Zahlen. Die sogenannte Combined Ratio beläuft sich auf ca. 112%. Das bedeutet, daß der Versicherer pro eingenommenen Euro einen Betrag von 1,12 Euro ausgeben muß. Um diese Situation zu ändern, greifen die Versicherer nun zu immer rabiateren Gegenmaßnahmen. Bereits in der Vergangenheit wurden Gebäudeversicherungen häufig nach dem ersten oder zweiten Schaden gekündigt. Mittlerweile werden die Versicherungen jedoch immer häufiger gekündigt, wenn noch gar kein Schaden eingetreten ist. Oft genügt es, daß das Gebäude ein gewisses Alter erreicht hat, um vom Versicherer als unerwünschtes Risiko eingestuft zu werden. Auch ziehen sich immer mehr Versicherer komplett aus dem Geschäft mit Wohngebäudeversicherungen zurück. Dadurch wird die Lage weiter verschärft und Öl ins Feuer gegossen. So haben alleine dieses Jahr mindestens zwei Versicherer große Teile ihres Gebäudeversicherungsbestandes aufgekündigt.

Trotzdem sollte jeder Kunde nicht passiv bei seinem bisherigen Versicherer verharren. Im Zweifelsfall kann ein Nichttätigwerden zum Ruin führen: 

So regeln die Versicherungsbedingungen üblicherweise, dass bei einer grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls die Schadenszahlung gekürzt werden kann. Eine grob fahrlässige Herbeiführung des Schadens ist es zum Beispiel, wenn Kerzen unbeaufsichtigt brennen und es in der Folge zu einem Brand kommt. Die vom Versicherer vorgenommene Leistungskürzung kann dann schnell die Hälfte des Gesamtschadens ausmachen. Dies bedeutet hohe finanzielle Einbußen für den Versicherten.


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